VAC – System
Voice avctivated Command
SWAT4 Bequemer spielen per Sprachsteuerung

Test und “How to Start”
 

Als ich hörte, es gäbe eine Möglichkeit, Swat 4 per Stimmbefehl zu steuern, war ich natürlich interessiert. Zugleich natürlich auch skeptisch, da ich schon einige leere Versprechungen von Softwarefirmen oder deren PR-Abteilungen gehört habe.

Also erstmal die Begeisterung auf Sparflamme und die Software fix bei http://www.dwvac.com/ runter geladen. Und dazu gleich noch das entsprechende Swat 4 – Profil.

Man bekommt eine ca. 40 MB große ZIP Datei auf die Platte. Vorausgesetzt man lädt die „Full – Install“ Version herunter, was ich als dekadenter DSL Flat User natürlich tat. Die zweite ZIP Datei mit dem Swat Profil umfasst nur ganze 14 KByte.

Also erstmal frisch ans Werk und die in der ersten ZIP befindliche VAC_167_Full.exe gestartet. Es folgt eine Standard – InstallShield Installations- Routine, die euch sicher keine Schwierigkeiten bereitet.

Nach der Installation wird zunächst VAC System gestartet. Jetzt findet sich unten rechts im Systray ein kleines Mikrofon. Per Rechtsklick darauf gelangt man in ein kleines Menü. Dort findet man unter dem Punkt Configuration auch das SpeechTraining.

Wird dieses gestartet, wird man nach Geschlecht und Alter gefragt und soll dann einen kurzen Text vorlesen. Spätestens jetzt sollte ein Mikrofon am entsprechenden Eingang eurer Soundkarte eingesteckt sein. Zum testen benutzte ich ein SL-8730 Headset der Firma Speedlink, welches ich wärmstens empfehlen kann.
Der bereits gelesene Text wird mittels eines grauen Balkens markiert. Läuft der Balken mal nicht weiter, kann man einfach an der entsprechenden Stelle wieder beginnen. Wer schon einmal mit einer Spracherkennungssoftware (z.B. Dragon Naturally Speaking von ScanSoft) gearbeitet hat, kennt die Prozedur. Das ganze sollte mit entsprechenden Englischkenntnissen in ein paar Minuten erledigt sein.
Falls ihr Probleme habt, könnt ihr über den Microphone Wizard euer Mikro noch etwas anpassen.

Nun ist alles getan, fehlt nur noch das entsprechende Profil. Um dies laden zu können, beendet man das Programm und startet den VAC Builder. Dieser Programmteil wird zum Erstellen und Verwalten von Profilen benötigt.
Die Datei Swat4.xml solltet ihr vorher an einen Ort eurer Wahl entpackt haben.
Bitte NICHT gleich (für so schlau hielt ich mich zunächst) in den Ordner \VAC System\Profiles kopieren, da das Ärger beim Importieren gibt.
Jetzt im VAC Builder auf File, dann auf Import VAC Profile klicken. Jetzt die entsprechende Datei heraussuchen und öffnen.
Jetzt braucht ihr nur noch unten rechts auf Exit zu klicken. Nun startet ihr VAC System erneut. Rechtsklick auf das Mikro, dann Load Profile. Dort sollte Swat 4 stehen. Draufgeklickt!

Nun noch ein Klick auf VAC On und es kann losgehen.

In der Zip Datei mit dem Profil findet ihr noch eine nützliche Exceltabelle, in der der Autor alle Befehle aufgelistet hat. Es empfiehlt sich diese auszudrucken und neben der Tastatur zu platzieren, bis ihr die Befehle draufhabt.


Nun zum eigentlichen Test:
Mit VAC System und dem Swat 4 Profil lässt sich Swat tatsächlich ohne weiteres per Sprache steuern.
Zu beachten ist, dass das Spiel auf das klassische Menü umgestellt werden muss, damit VAC funktioniert.
So lassen sich tatsächlich nicht nur alle Kommandos ans Team sprechen, sondern auch fast alle anderen Tastaturbefehle per Sprachbefehl ausführen.
Das Programm versteht die Befehle, wenn sie denn einigermaßen deutlich gesprochen werden, sehr gut.
Mir passierte es ab und zu, dass statt „mirror that“ plötzlich „move and clear“ verstanden wurde und meine Jungs mitten im Kugelhagel landeten.
Um die Trefferquote zu erhöhen, lässt sich die Sprache in VAC System allerdings durch das Vorlesen weiterer Texte zusätzlich trainieren.
Im Ganzen sind die Sprachbefehle ein echter Gewinn, besonders in Situationen, in denen ich mehrere Befehle kurz hintereinander geben will. Ich möchte z.B., dass Team Rot eine Tür spiegelt, während Team Blau Deckung gibt, Dann soll Team Rot reingehen und Team Blau mir folgen. Die Befehle: red eyeballs, blue cover sowie red clear, blue let’s go lassen sich ohne Verzögerung ins Mikro sabbeln und werden sofort ausgeführt. Das ist nicht nur praktisch, sondern gibt dem Ganzen eine noch realistischere Note.
Außerdem macht es einen Heidenspaß, POLICE! (aktiviert die Benutzen Taste) ins Mikro zu brüllen und die bösen Buben zitternd auf die Knie fallen zu sehen. Ein weiterer großer Vorteil ist auch, dass man die Hände immer zum schießen frei hat.
Solltet ihr mal einen Befehl vermissen, lässt sich dieser ohne weiteres in das vorhandene Profil aufnehmen. Ebenso lassen sich weitere Sprachbefehle in vorhandene Makros einbauen. – Am besten einfach ausprobieren.
Fazit: Ich kann VAC System jedem Swat Spieler, der ein bissl Englisch beherrscht, uneingeschränkt empfehlen. Es ist einfach, bequem und macht einen Mordsspaß.

Bleibt nur noch zu bemerken, dass es etwas merkwürdig klingt, die auf Englisch gesprochenen Kommandos auf deutsch vom Spiel bestätigt zu bekommen. – Aber auch da lässt sich ja Abhilfe schaffen.
Das Programm ist auch keine Freeware. Die Version kann man 30 Tage kostenlos testen. Danach kostet die Vollversion 10$.

Demnächst: VAC im Multiplayer



Vac steht für: Voice avctivated Command


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SWAT4 per Sprache steuern

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